#auftaktdigital | Schutz vor schwerer Gewalt bis hin zu Femiziden sollte kein Zufall sein!

Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*am 25.11.2020

Eines unserer zentralen Anliegen ist es, die Arbeit der Fachberatungsstellen sichtbarer zu machen. Dafür wurde die Umsetzung von verschiedenen Aktionen geplant, die zunächst digital stattfinden werden. Aufgrund der herrschenden Covid-19 Beschränkungen, wird die ursprünglich geplante Auftaktveranstaltung auf das kommende Jahr verschoben.

Wir nehmen daher den 25. November 2020 (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*) zum Anlass, um auf die Arbeit der Koordinierungsstelle und die Situation für von Gewalt betroffene Frauen* und Mädchen* in Niedersachsen aufmerksam zu machen.

Schriftliches Grußwort der Sozialministerin Dr. Reimann

Schriftliches Grußwort anlässlich der Einrichtung einer niedersächsischen Koordinierungsstelle der Frauen- und Mädchenberatungsstellen gegen (sex.) Gewalt

25. November – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*

Am 25.11.1960 starben in der Dominikanischen Republik drei Frauen eines gewaltsamen Todes aufgrund ihrer feministischen Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo.
1981 trafen sich Feminist*innen aus Lateinamerika und der Karibik in Bogota und machten erstmals den 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*.

Pressemitteilung und Stellungnahme im Rahmen des #auftaktdigital

Pressemitteilung

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Veranstaltung

Häusliche Gewalt im Kontext von Migration und Flucht

Datum: 8. Februar 2022

Uhrzeit: 15:00 - 16:30

Ort: digital

Vortrag

Häusliche Gewalt kann jeder Frau passieren. Sie geschieht unabhängig vom Sozial-, Bildungs- und kulturellen Hintergrund einer Frau.

 

Geflüchtete Frauen befinden jedoch in einer besonders vulnerablen Situation. Insbesondere wenn sie noch nicht lange im Land sind, fehlt es ihnen an unterstützenden Netzwerken, an Orientierung im und Wissen über das frauenspezifische Hilfesystem und ihre Rechte als Frauen in Deutschland. Daher braucht es kultursensible Beratungsansätze, die die bisherige kulturelle Lebenslage der Frau berücksichtigen.

 

Was interkulturelle Sensibilität ist und wie kultursensible Beratung im Kontext von häuslicher Gewalt gelingen kann, wird in diesem Beitrag erläutert.

 

Mit Anja Ananieva (Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin M.A., Gestalttherapeutin, Paartherapeutin), Ophelia Langenhagen

 

– Die Teilnahme ist kostenfrei, gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen
– Anmeldung für den Vortrag unter: kontakt@lks-niedersachsen.de (Nach Anmeldung erhalten Sie den Link zur zoom-Veranstaltung.)
– Der Vortrag ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Koordinierungsstelle der nds. Frauen- und Mädchenberatungsstellen gegen Gewalt

Auch wenn jeder Tag entscheidend für Prävention und im Kampf gegen geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt ist, so ist dieser Tag dennoch ein wichtiges Zeichen, um auf die patriarchalen Machtverhältnisse und fortlaufende Gewalt an Frauen* und Mädchen* aufmerksam zu machen!